Presse

Pressemitteilung vom 17.05.2019

Print ist tot – es lebe der Print!

Kölner Hochschulausgründung und SaaS-Start-Up AutLay ermöglicht es Unternehmen zukünftig auch im Printkanal individualisiert zu kommunizieren. Dafür erhält es vom Frühphaseninvestor Crew Ventures ein mittleres sechsstelliges Seed-Investment.

Die Gründer Dr. David Schölgens & Sven Müller (v.l.n.r.)
Die Gründer Dr. David Schölgens & Sven Müller (v.l.n.r.)

„Print ist tot!“, ist eine Aussage, mit der sich Dr. David Schölgens und Sven Müller, die beiden Gründer hinter AutLay, regelmäßig konfrontiert sehen. Dabei ist laut den Gründern eine differenziertere Sichtweise notwendig. „Die Printkommunikation in Form von Massenkommunikation (identische Printerzeugnisse an alle Empfänger) ist aufgrund vielfältiger Nachteile, wie z. B. hoher Streuverluste, ein Konzept, das in vielen Bereichen an Bedeutung verliert. Eine hoch individualisierte Printkommunikation vereint hingegen die Vorteile der Printkommunikation (Emotionalität, Haptik, Vertrauen, …), mit denen der digitalen Kommunikation (geringe Vorlaufzeiten, hohe Relevanz der Inhalte durch individuelle Selektion).“ ist Sven Müller überzeugt. „Endkunden wie Du und ich sind online jeden Tag einer Informationsflut ausgesetzt, sei es in Form von Werbebannern oder üppig gefüllten Postfächern. Werbetreibende Unternehmen berichten immer öfter, dass es im digitalen Bereich schwer fällt beim Endkunden sichtbar zu sein. Aus diesem Grund ist es wichtiger denn je, den Printkanal effizient zu nutzen.“ ergänzt Dr. David Schölgens.

Eine individualisierte Kommunikation im Printkanal ermöglicht AutLay durch das Angebot von „Layout as a Service“. So nennt das Gründerteam das eigene Angebot. Kunden übermitteln der AutLay-Technologie beliebige Inhalte und der Technologiekern errechnet daraus vollautomatisch druckfertige Printerzeugnisse.

Im Gegensatz zu den etablierten Lösungen verzichtet AutLay dabei komplett auf Templates. Das erhöht die Flexibilität und spart Kosten, da Aufwände für die Erstellung von Templates und die Vorbereitung der Daten vollständig entfallen. Stattdessen sorgt ein innovativer Ansatz zur Quantifizierung von Ästhetik bei Printmedien für ein ansprechendes Erscheinungsbild der gelayouteten Erzeugnisse.

Hervorgegangen ist AutLay aus der Forschung am Seminar für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement, Prof. Schoder, der Universität zu Köln. David Schölgens hat zu der Softwaretechnologie promoviert. Mit dem Förderprogramm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ wurde der Technologiekern im Zeitraum Juni 2017 bis Januar 2019 marktnah weiterentwickelt und die Funktionstüchtigkeit in diversen Anwendungsszenarien demonstriert. Dies war die Basis für die erfolgreiche Gründung der AutLay - Automatisches Layout GmbH. Daran anknüpfend wird das mittlere sechsstellige Investment durch Crew Ventures (Thomas Kresing) genutzt, um das Fundament für ein schnelles Wachstum zu gießen. „Wir sind froh mit Thomas Kresing einen Investor gefunden zu haben, der an die Idee glaubt und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!“ so die beiden Gründer.

Mit dem Umzug aus dem „Gateway Gründungsservice“ (Inkubator der Universität zu Köln) in eigene Räume im Herzen von Köln ist dem AutLay-Team nun auch der letzte Schritt im Herauswachsen aus der Uni gelungen. Marc Kley, der Leiter des Gateway Gründungsservice, freut sich „Mit AutLay ist es der Uni wieder gelungen, Forschung aus der Wissenschaft erfolgreich in ein wirtschaftlich tätiges Unternehmen zu überführen.“

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Bildmaterial:

  • Teamfoto 1 (v.l.n.r.: Die Gründer Dr. David Schölgens und Sven Müller)
  • Teamfoto 2 (v.l.n.r.: Die Gründer Dr. David Schölgens und Sven Müller)
  • AutLay-Logo (jpg, pdf, png, svg)

Pressemitteilung der Universität zu Köln vom 16.05.2019

Kölner Start-up AutLay bekommt sechsstellige Förderung

AutLay ermöglicht individualisierte Printerzeugnisse durch vollautomatisierte Layout-Technologie / Das junge Unternehmen ist eine Ausgründung des GATEWAY-Gründungsservice der Uni Köln

Das Start-up AutLay, dessen Service es Unternehmen ermöglicht, auch im Printbereich individuell mit Kunden zu kommunizieren, erhält vom Frühinvestor Crew Ventures eine Förderung im mittleren sechsstelligen Bereich. „Werbetreibende Unternehmen berichten immer öfter, dass es im digitalen Bereich bei der enormen Informationsflut schwerfällt, beim Endkunden sichtbar zu sein. Aus diesem Grund ist es wichtiger denn je, den Printkanal effizient zu nutzen“, sagt Dr. David Schölgens, der AutLay gemeinsam mit Sven Müller gegründet hat.

Kunden übermitteln AutLay beliebige Inhalte. Daraus errechnet die Technologie vollautomatisch druckfertige Printerzeugnisse, wie etwa Werbeflyer, Kataloge oder sogar individualisierte Zeitungen. Im Gegensatz zu bereits etablierten Lösungen verzichtet AutLay dabei komplett auf Templates und Layout-Vorgaben. Stattdessen berücksichtigt die Technologie verschiedene Ästhetik-Kriterien, die untersucht und für Computer messbar gemacht wurden, um ein ansprechendes Erscheinungsbild zu gewährleisten. Das erhöht die Flexibilität und spart Kosten, da Aufwände für die Erstellung von Templates und die Vorbereitung der Daten vollständig entfallen.

Hervorgegangen ist AutLay aus der Forschung am Seminar für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement der Universität zu Köln. Marc Kley leitet den GATEWAY-Gründungsservice, der AutLay frühzeitig unterstützt hat. Er freut sich sehr über den Erfolg des jungen Unternehmens: „Mit AutLay ist es der Uni wieder gelungen, Forschung aus der Wissenschaft erfolgreich in ein wirtschaftlich tätiges Unternehmen zu überführen.“

Quelle: ukoeln.de/ENMKK