• Philip Meyer

Erfolgsfaktor Produktdaten - was steckt dahinter?

Aktualisiert: Juli 6

Sie sind Grundlage für eine Vielzahl von Aktivitäten eines Handelsunternehmens - von der Produktpräsentation im Webshop bis zur Erstellung von Marketing-Materialien: Die Produktdaten. Umso wichtiger ist es, die größten Herausforderungen und besten Technologien zum Adressieren kennenzulernen.



Quelle: Kevin Ku / Pexels



Produktdaten bezeichnen sämtliche Informationen, die über ein Produkt geteilt werden können. Dabei ist die Qualität der Informationen verkaufsentscheidend, da sich Kunden nicht auf eine einzige Information verlassen, sondern detailliert recherchieren und Produkte vergleichen. Zudem werden Produktinformationen immer umfangreicher, müssen individuell und kanalspezifisch angepasst werden und vermehrt auch rechtliche Vorgaben erfüllen. Bei international tätigen Unternehmen müssen die Produktdaten zudem in unterschiedlichen Sprachen und mit länderspezifischen Angaben ausgegeben werden.

Ziel und Herausforderung ist es, dass Produktdaten stets korrekt, vollständig und aussagekräftig sein sollten und zudem zielgruppenrelevant sowie konsistent über alle Kanäle hinweg verfügbar. Schließlich müssen Unternehmen heutzutage eine wachsende Anzahl an Touchpoints mit Produktdaten versorgen und das über die gesamte Customer Journey hinweg – von der ersten Suche im Internet bis zum Kauf und das auf allen Märkten. Nur so können sich Hersteller und Händler im Wettbewerb behaupten, neue Kunden gewinnen und ihre Umsätze steigern.

Allerdings entstehen bei dezentraler Datenhaltung und der parallelen Nutzung mehrerer Systeme schnell Fehler bei den Produktinformationen. Um dauerhaft eine hohe Qualität der Produktdaten zu garantieren - die Geschäftsprozesse effizient und effektiv funktionieren lassen - benötigt es die richtige Technologie. In Verbindung mit einem zukunftsweisenden Produktdatenmanagement, können die Informationen intelligent verwaltet werden. An dieser Stelle kommen oftmals sogenannte Product Information Management (oder kurz: PIM) Systeme zum Einsatz.

Ein Blick unter die Lupe: Was sind PIM-Systeme

Mit einem PIM-System können Unternehmen Produktdaten zentral ablegen und pflegen. PIM bildet somit die alleinige Quelle für sämtliche Ausgabekanäle, die diese Informationen nutzen möchte. Durch die zentrale Verwaltung der Produktdaten werden unstrukturierte, in Abteilungen verstreute sowie fehlerhafte Produktangaben verhindert. Gleichzeitig erhöht PIM die Reaktionsgeschwindigkeit des Unternehmens auf die komplexen Herausforderungen eines sich ständig wechselnden Marktes.

Ebenso hat der Einsatz eines PIM-Systems positive Auswirkungen auf KPIs wie Margen, Conversion Rate und Neukundengewinnung. Grund dafür ist die höhere Qualität der Produktdaten. Händler sind zudem deutlich schneller bei der Integration ihrer Lieferantendaten, was wiederum zu Kostensenkung und zusätzlich zu umsatzrelevanten Effekten führt. Schließlich trägt der Einsatz eines PIM-Systems somit effektiv zum Unternehmenserfolg bei und bieten somit einen enormen Mehrwert für Unternehmen. Welchen außergewöhnlichen Nutzen die Implementierung eines PIM-Systems mit sich bringen kann, wird in einer aktuellen Studie der SDZ deutlich.

ProDa#2: Studie zum Thema Produktdatenmanagement in Industrie und Handel

Die Hochschule Aalen hat in Zusammenarbeit mit dem Systemarchitekt und Systemintegrator SDZeCOM die ProDa#2-Studie zu den Nutzenpotentialen im Produktdatenmanagement erstellt. Dabei wurden 101 Unternehmen aus Industrie und Handel, die ein PIM-System im Einsatz haben, zu Nutzen und Wirkung im Unternehmen befragt.




Die befragten Unternehmen unterscheiden sich grundsätzlich charakteristisch sowohl in Unternehmensgröße als auch Branche sowie erwirtschaftetem Umsatz. Dabei bewertet die Studie beispielsweise den Einfluss auf die Geschäftsmodelle oder analysiert Prozessverbesserungen. Zudem gibt die Studie spannende Einblicke zum Thema Datenoptimierung und Datenqualität und betrachtet den Einfluss von PIM auf Kosten und Ressourcen.

So bestätigen insgesamt 90% der Unternehmen durch den Einsatz eines PIM-Systems die verbesserte Datenqualität. Die Verbesserungen nehmen dabei im längeren Einsatz zu.

„Mit der Dauer der Nutzung von PIMSystemen steigt die Qualität der Daten“ – so die Aussage der Studienteilnehmer.

Die Studie bildet die Grundlage für zukünftige Unternehmensentscheidungen und zeigt Entwicklungschancen auf. Mit der Prozessautomatisierung kann die Unternehmensstrategie innovativ und flexibel angepasst werden und schafft somit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.


Jetzt die vollständige Studie downloaden!

Welche Effekte im längeren Nutzungsverlauf entstehen und welche Kernaussagen die Studie trifft, erfahrt ihr hier: ProDa#2



Zu dem Initiator der Studie

Unser Kooperationspartner, die SDZeCOM, ist im deutschsprachigen Raum einer der führenden Systemarchitekten und Systemintegratoren auf dem Gebiet Product Information Management (PIM) und Master Data Management (MDM). Mit rund 75 Mitarbeitern verfügt SDZeCOM über tiefgreifende Projekterfahrungen bei der Einführung und Betreuung komplexer Systemumgebungen und genießt durch das tiefgehende Know-How bereits seit 1995 das Vertrauen namhafter und internationale Kunden.



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